Highway to hell…
…singe ich manchmal scherzhaft in Nicoles Gegenwart, wenn wir mal wieder über unsere bevorstehende Hochzeit sprechen. Zum Glück lässt sie mir das nach einem kurzen Tritt vor’s Schienbein aber meißtens ohne weitere Vergeltungsmaßnahmen durchgehen.
Das ist auch ihr Glück, denn auf dem Festsaal lässt es sich mit einem bandagierten, gefolterten oder einfach nur humpelnden Ehegatten sicher nicht sonderlich gut tanzen. – Da geht mir doch gerade die Frage durch den Kopf, was an Vergeltung so schlecht sein soll…
Wie auch immer – die Zeit bleibt nicht stehen und der Hochzeitstermin rückt unaufhaltsam näher. Noch vor ziemlich genau 10 Monaten schien dieser Tag Lichtjahre entfernt zu sein, aber mit der Zeit nahm das Ereignis immer klarere Konturen an: ein Saal wurde gemietet, ein DJ bestellt (_der_ DJ!), Einladungen gedruckt, Essen ausgesucht, Ringe bestellt, Anzug angefertigt und gefühlte Tausend andere Dinge erledigt.
Ganz nebenbei hat unser Nachwuchs unsere ganze Aufmerksamkeit in Anspruch genommen und so wohl ungewollt dazu beigetragen, dass wir einen großen Teil unserer Nervosität (jahaa, es war bestimmt micht _nur_ Vorfreude) gar nicht erst registriert haben :-)
Wie so ein kleiner Wurm Leben ins Leben bringt, ist schon echt erstaunlich.